Prix Acier 2021

Noch bis am 14. Mai können Planer sowie Stahl-und Metallbauunternehmen ihre Projekte für die diesjährige Verleihung des Prix Acier einreichen. Verliehen wird der Preis anlässlich des Steelday im Oktober.

Der Aussichtsturm des Poissy Galore Observatoire erhielt den Preis im Jahr 2018. Seine «Aussichtshütten» sind nach oben spielerisch gegenei-nander versetzt und räumlich verzerrt. (Foto: Prix Acier/Iwan Baan)
Der Aussichtsturm des Poissy Galore Observatoire erhielt den Preis im Jahr 2018. Seine «Aussichtshütten» sind nach oben spielerisch gegenei-nander versetzt und räumlich verzerrt. (Foto: Prix Acier/Iwan Baan)

2021 wird zum 8. Mal der Schweizer Stahl-und Metallbaupreis Prix Acier vergeben. Berücksichtigt werden nicht nur Stahlbauten, sondern auch Projekte im Bereich Metallbau, sofern Stahl als Baumaterial eingesetzt wird. Die einge-reichten Projekte werden durch eine vom Stahlbau-Zentrum Schweiz einberufene Fachjury beurteilt.

Ausgezeichnet werden Projekte, die exemplarisch für die architektonische Qualität und die Leistungsfähigkeit des Stahl-und Metallbaus sind. Im Vorder-grund stehen der kreative und wirtschaft-liche Umgang mit dem Material Stahl, technische Innovation und konstruktive Virtuosität. Der Prix Acier würdigt dabei explizit die Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Architekten, Ingenieurin-nen und Stahlbauunternehmen, die gemeinsam zum Gelingen eines Bau-werks beitragen.

Eine Anerkennung erhielt beim letzten Durchgang (2018) die neue Ankunftshalle des Bahnhofs St. Gallen. (Foto: Prix Acier/Studio Willen GmbH)
Eine Anerkennung erhielt beim letzten Durchgang (2018) die neue Ankunftshalle des Bahnhofs St. Gallen. (Foto: Prix Acier/Studio Willen GmbH)

Wer kann teilnehmen?

Zugelassen sind schweizweit alle Architektur-, Ingenieur-und Planungsbü-ros sowie Stahl-oder Metallbauunterneh-men. Das eingereichte Projekt darf Mitte Mai 2021 nicht älter als vier Jahre oder muss bis spätestens zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt sein. Bauten im Inland müssen zwingend von einer Schweizer Stahlbauunternehmung ausgeführt worden sein. Bauten im Ausland werden berücksichtigt, wenn Schweizer Planen-de oder Unternehmen namhaft daran beteiligt sind.

Die Jury setzt sich aus vier Architekten und fünf Ingenieuren zusammen, von welchen drei in Planungsbüros und zwei in Unternehmen tätig sind. Folgende Persönlichkeiten sind in der Jury:

  • Jurypräsidentin: Astrid Staufer, dipl. Arch. ETHZ BSA SIA / Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld / Leiterin Institut Konstrukti-ves Entwerfen Zürcher Hochschule Winterthur ZHAW / Prof. TU Wien
  • Gianfranco Bronzini, dipl. Bauing. FH SIA REG A / Mitinhaber Ingenieurbüro Conzett Bronzini Partner AG, Chur / Tragwerksexperte Studiengang Architektur ZHAW Winterthur / Mitglied Berufsgruppenrat Bauingenieure im SIA / Vorstandsmitglied IABSE Schweiz (International Association for Bridges and Structural Engineering)
  • Sébastien Emery, dipl. Ing. HES / Leiter der Abteilung Stahlkonstruktionen der Stephan SA in Freiburg / Mitglied der Antenne Romande des SZS
  • Gabriele Guscetti, dipl. Ing. EPFL SIA, FAS / Gründer und Partner des Bauingenieurbüros Ingeni SA, Genf, Lausanne, Freiburg, Zürich
  • Simon Hartmann, dipl. Arch. ETHZ BSA / HHF architekten ETH SIA BSA, Basel / Prof. KIT Karlsruhe
  • Aldo Nolli, dipl. Arch. ETHZ SIA BSA / Durisch + Nolli Architetti Sagl, Massagno
  • Jaqueline Pauli, Dr. sc. ETHZ Bauing. SIA / Partnerin und Mitglied der Geschäftsleitung ZPF Ingenieure, Basel, Zürich / Leiterin CAS Stahl Digital HSLU Luzern / Dozentin für Baustoffe am Department Architektur ETH Zürich /Mitglied SZS Technische Kommission / Vorstandsmitglied SIA-Fachgruppe Brückenbau und Hochbau fbhs
  • Judit Solt, dipl. Arch. ETHZ SIA / Fachjournalistin BR / Chefredaktorin TEC21, Zürich
  • Bernhard von Mühlenen, dipl. Bauing. HTL eMBA / Abteilungsleiter Stahlbau Senn AG, Oftringen / Vorstandsmitglied SZS ■
Die Birsbrücke erhielt im Jahr 2014 den Prix Acier für ihre Einbindung in die Landschaft und die äusserst schlanke Konstruktion. (Foto: Prix Acier/ Roman Keller).
Die Birsbrücke erhielt im Jahr 2014 den Prix Acier für ihre Einbindung in die Landschaft und die äusserst schlanke Konstruktion. (Foto: Prix Acier/ Roman Keller).

Weitere Beiträge zum Thema

JETZT ANMELDEN
fachbau.ch Newsletter
fachbau.ch bietet Ihnen wertvolle Einblicke, aktuelle Trends und exklusive Informationen aus der Bau- und Immobilienbranche, um Sie stets auf dem neuesten Stand und gut informiert zu halten.
ANMELDEN
Sie können sich jederzeit abmelden!
close-link