200 000 neue Arbeitsplätze in der Schweiz
Unsere Arbeitswelt wird sich in den nächsten Jahren grundsätzlich verändern. Eine erstmals erstellte Studie zum Wandel der Arbeitsplatzgestaltung prognostiziert der Schweiz bis 2030 ein Wachstum dank flexibler Arbeitsmodelle

für Co-Working und flexibles Arbeiten.
Die erste umfassende sozioökonomische Studie zum Wandel der Arbeitsplatzgestaltung prognostiziert bis 2030 einen Anstieg von flexiblen Arbeitsmodellen in der Schweiz, der rund 200 000 neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Vor allem die Bereiche Professionelle Dienstleistungen (+43 000 Arbeitsplätze), Business Support Services (+40 000 Arbeitsplätze), öffentliche Verwaltung (+36 000 Arbeitsplätze), Informations- und Kommunikationsaktivitäten (+19 000 Arbeitsplätze) und Finanzdienstleistungen (+17 000 Arbeitsplätze) profitieren vom flexiblen Arbeiten.
Büros werden künftig anders gebaut, anders genutzt
Das hat auch einen Einfluss darauf, wie die Arbeitsplätze künftig aussehen werden. Der Trend geht ganz klar weg vom Einzelbüro. Auch die vielfach verpönten Grossraumbüros haben sich in dieser Form nicht bewährt. Vielmehr ist bei Innenarchitekten und Bürogestaltern heute die Rede von grosszügigen Co-Working Spaces, Clustern und Begegnungszonen. Der fest zugeordnete Arbeitsplatz gehört künftig genauso der Vergangenheit an. Dank mobilen Kommunikationsmitteln braucht es nur noch einen LAN- oder WLAN-Anschluss und die Büroarbeit kann von nahezu jedem Standort im Haus ausgeführt werden. Bei der von Regus in Auftrag gegebenen und von unabhängigen Wirtschaftsexperten durchgeführten Analyse wurden 16 Länder – darunter auch die Schweiz – untersucht, die schon heute flexible Arbeitsmodelle anwenden. Die hier dargelegten Zahlen beruhen auf einem Modell des beschleunigten Wachstums, demzufolge sich flexible Arbeitsmodelle schneller verbreiten werden, als dies momentan der Fall ist.
Wirtschaftliche Vorteile nachgewiesen
Zu den Vorteilen von flexibler Arbeit gehören eine höhere Produktivität des Unternehmens und der Mitarbeiter, geringere Fixkosten für Büros und die Zeiteinsparung von Millionen von Stunden durch den Wegfall des Pendelns. All diese Faktoren machen die Bruttowertschöpfung aus, die flexible Arbeitsmodelle zur Wirtschaft beitragen. In der Schweiz könnte die Bruttowertschöpfung aufgrund flexibler Arbeitsmodelle bis 2030 auf ungefähr 91,6 Millionen Franken steigen. Dies entspricht einem Anstieg von rund 44 Millionen verglichen mit 2017. Den grössten Anteil daran tragen die Sektoren Immobiliendienstleistungen (+11,554 Mio.), Finanzdienstleistungen (+7,287 Mio.), Professionelle Dienstleistungen (+6,687 Mio.), Information- und Kommunikationsaktivitäten (+ 6,107 Mio.), öffentliche Verwaltung (+4,652 Mio.) und Business Support Services (+3,807 Mio.).

neue Arbeitsform,
die auch auf den
Immobilienmarkt
ihren Einfluss
haben wird.
Klare Vorteile für die Mitarbeiter
Die Studie von Regus zeigt, dass nicht nur die Unternehmen von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren, sondern auch die Mitarbeiter. Bei den Mitarbeitern, die an einem flexiblen Arbeitsplatz arbeiten, äussern sich doppelt so viele positiv über ihre Arbeit, als bei denjenigen, die an einem traditionellen Arbeitsplatz tätig sind. Eine grosse Rolle könnte dabei die Zeiteinsparung spielen, die die flexibel arbeitenden Mitarbeiter erleben. Laut dem Modell des beschleunigten Wachstums könnte der Wegfall des Pendelns durch das Arbeiten ausserhalb des traditionellen Arbeitsplatzes in der Schweiz bis 2030 zu einer Zeiteinsparung von bis zu 18 Millionen Stunden führen. Ian Hallett, Group Managing Director bei Regus, sagt dazu: «Flexibles Arbeiten ist ein mächtiges Werkzeug, von dem nicht nur Unternehmen, sondern ganze Gesellschaften und Wirtschaftssysteme profitieren könnten. Dies ist nun dank der beschleunigten Verbreitung von flexiblen Arbeitsmodellen möglich, die von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt als Standardarbeitsmodell übernommen werden. Es ist aufregend zu sehen, auf welche Weisen unsere Gesellschaft von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren könnte, insbesondere da die Wachstumsprognosen bis 2030 verdeutlichen, wie wichtig flexibles Arbeiten in den nächsten Jahrzehnten sein wird. Wir hoffen, dass die Unternehmen die Chance nutzen werden, einen Beitrag zum Wandel der Arbeitsplatzgestaltung zu leisten und Beschäftigten auf der ganzen Welt flexible Arbeitsmodelle zur Verfügung zu stellen.» Steve Lucas, Mitarbeiter von Development Economics und Verfasser des Berichts, meint dazu: «Diese Studie verdeutlicht, dass flexible Arbeitsmodelle einen grossen Beitrag zur Gesellschaft leisten, indem sie Arbeitnehmern mehr von ihrer privaten Zeit zurückgeben, eine positive Wirtschaftsentwicklung durch die Schaffung von Arbeitsplätzen begünstigen und die Produktivität steigern. Diese Prognosen zeigen, dass flexibles Arbeiten eine starke wirtschaftliche Macht besitzt, die sowohl Unternehmen als auch die Beschäftigten in den nächsten Jahren nutzen sollten.»
Globaler Anbieter von modernen Arbeits- und Büroflächen
Regus ist der weltweit führende Anbieter von Arbeitsräumen. Wir haben für Firmen ein einzigartiges Netzwerk aus Büro-, Co-Working-, Konferenz- und Tagungsräumen geschaffen, die in jeder Stadt der Welt zur Verfügung stehen. Diese globale Infrastruktur soll Geschäftsmöglichkeiten aller Art fördern. Durch dieses Netzwerk an Arbeitsräumen können Unternehmen von überall aus ohne Einrichtungskosten oder Kapitaleinsatz agieren. Es bietet den Kunden unmittelbare Kostenvorteile und die Möglichkeit, ihr Büroportfolio vollständig auszulagern. Dieses Netzwerk wurde entwickelt, um die Produktivität zu steigern und 2,5 Millionen gleichgesinnte Fachkräfte zu verbinden. Regus ist auch in der Schweiz aktiv. Neben dem Wirtschaftszentrum in Zürich mit mehreren Standorten weitet der Büroanbieter seine Präsenz auch in Basel aus und bietet ab Frühling 2019 flexible Büros und Co-Working für kleine, mittlere und grosse Unternehmen auf rund 1000 m2 im Stücki-Park.